Der Transport eines Säuglings im Lastenfahrrad hängt vom Fahrrad und dem verwendeten Transportsystem ab. Bestimmte Zweiräder, die speziell für die Aufnahme einer Babyschale mit einem passenden Adapter konzipiert sind, ermöglichen je nach Herstellerempfehlungen den Transport ab etwa 3 Monaten. Für die Verwendung eines klassischen Kindersitzes müssen das vom Hersteller festgelegte Alter, Gewicht und die Nutzungsbedingungen eingehalten werden. Viele Sitze sind ab etwa 9 Monaten vorgesehen, wenn das Kind insbesondere seinen Kopf sicher halten und stabil sitzen kann. Für sicheres Fahren sind vor allem drei Elemente entscheidend: eine altersgerechte Sicherung, ein Fahrrad mit leistungsfähigen Bremsen und Schutzvorrichtungen für die Passagiere sowie gute Gewohnheiten im Alltag. Auch die Bauform spielt eine Rolle: Longtails und kompakte Lastenfahrräder sind in dicht bebauten Städten besonders wendig, während man beim Zweirad die Kinder vor sich behält.
Ab welchem Alter kann man ein Kind im Lastenfahrrad mitnehmen?
Bestimmte Lastenfahrräder, insbesondere speziell für die Aufnahme einer Babyschale oder eines Autokindersitzes mit einem dafür vorgesehenen Adapter konzipierte Zweiräder, können den Transport eines Säuglings ab etwa 3 Monaten ermöglichen. Diese Möglichkeit hängt zwingend von den Empfehlungen des Herstellers des Fahrrads und des Transportsystems ab. Sobald das Kind allein und stabil sitzen kann (in der Regel etwa mit 9 Monaten), kann es in einen klassischen, an sein Alter und seine Körpergröße angepassten Kindersitz wechseln.
Es gibt keine allgemeine gesetzliche Grenze von 3 Monaten für den Transport eines Säuglings mit dem Fahrrad. Wenn diese Möglichkeit angeboten wird, gelten das Mindestalter und die Nutzungsbedingungen, die vom Hersteller des Fahrrads und des Transportsystems angegeben werden. Daher müssen stets das vom Hersteller der Babyschale und des Fahrrads angegebene Alter, Gewicht, die Installationsbedingungen und die Kompatibilität eingehalten werden.
Für den Wechsel zu einem klassischen Kindersitz ist die Entwicklung des Kindes wichtiger als sein genaues Alter: Es muss in der Lage sein, allein aufrecht und stabil zu sitzen. Dieser Entwicklungsschritt erfolgt in der Regel etwa mit 9 Monaten. Da sich jedes Kind in seinem eigenen Tempo entwickelt, sind 9 Monate daher nur ein Richtwert und keine automatische Altersgrenze.
Was die gesetzlichen Vorschriften betrifft, sieht Artikel R431-11 der französischen Straßenverkehrsordnung vor, dass jedes als Passagier mitgenommene Kind unter 5 Jahren in einem dafür vorgesehenen Sitz mit Rückhaltesystem untergebracht werden muss. Der Fahrer muss außerdem sicherstellen, dass die Füße des Kindes nicht zwischen die festen und beweglichen Teile des Fahrrads geraten können. Allgemeiner gilt: Der Sitz eines Passagiers auf einem zweirädrigen Fahrrad muss entweder mit einem Haltegurt oder mit mindestens einem Haltegriff und zwei Fußstützen ausgestattet sein.
| Alter des Kindes | Erforderliche Sicherung | Empfohlene Ausstattung | Beispiele für Modelle |
|---|---|---|---|
| 3 bis 9 Monate | Säugling, der noch nicht selbstständig sitzen kann | Eine Vorrichtung, die vom Fahrradhersteller speziell für den Transport eines Säuglings vorgesehen und freigegeben ist / Das für die Vorrichtung vorgeschriebene Alter, Gewicht und die Installationsbedingungen unbedingt beachten | In diesem Alter gibt es keinen klassischen Fahrradsitz: Ein Adapter nimmt eine kompatible Babyschale auf, zum Beispiel eine Maxi-Cosi |
| Ab etwa 9 Monaten | Kann den Kopf sicher halten und stabil sitzen bleiben | Zugelassener Kindersitz (Norm EN 14344), der mit dem Fahrrad kompatibel ist, mit Rückhaltesystem und Fußstützen | Urban Iki Ta-ke MIK HD, Thule Yepp 2 Maxi MIK HD, Bobike One Maxi |
| Ab 5 Jahren | Selbstständig sitzend | Angepasste Passagiersitzfläche; die vom Hersteller vorgesehene Konfiguration sowie die durch die Straßenverkehrsordnung vorgeschriebene Ausstattung beachten: Halteriemen oder mindestens ein Haltegriff und zwei Fußstützen | Offener Juniorsitz wie Bobike One Junior, Jumbo-Junior-Passagierkit (2 MIK-Sitzpolster, Fußstützen, Schutzbügel), Qibbel - Junior 6+ MIK HD, Urban Iki - MIK-Junior-Sitz |
| 7 bis 10-12 Jahre | Größeres Kind | An Körpergröße und Gewicht des Passagiers angepasste Sitzfläche; Halteriemen oder mindestens ein Haltegriff und zwei Fußstützen gemäß der Straßenverkehrsordnung | Jumbo-Kinder-Passagierkit, Zweisitzersattel des Duo oder des Yuvy 3 mit Haltegriffen und Fußstützen |
Die passende Ausstattung muss sich daher mit dem Kind weiterentwickeln. Bei Ritmic ist der Jumbo, das Familien-Longtail, die anpassungsfähigste Konfiguration: Sein hinterer Gepäckträger kann bis zu zwei größere Kinder, zwei Babysitze oder ein Kind und ein Baby aufnehmen, innerhalb der für die montierten Zubehörteile vorgesehenen Grenzen. Er kann insbesondere mit dem hinteren Urban Iki Ta-ke MIK HD-Kindersitz, dem Junior-Passagierkit mit zwei MIK-Sitzpolstern, dem Kinder-Passagierkit, Fußstützen und einem seitlich zu öffnenden Schutzbügel ausgestattet werden.
Bei den kompakten Zweisitzern Yuvy 3 und Duo kann der Sitz einen erwachsenen oder jüngeren Passagier aufnehmen, und hinten kann ein kompatibler Kindersitz angebracht werden. Mit bestimmten Konfigurationen lassen sich so der Fahrer und zwei Passagiere transportieren, innerhalb der von Ritmic vorgesehenen Kapazitäten und Kompatibilitäten.
Longtail, Zweirad-Lastenfahrrad, kompakt: Welche Konfiguration ist in der Stadt am sichersten?
Kein Lastenfahrrad-Format ist grundsätzlich sicherer als ein anderes. Die richtige Wahl hängt vom Alter der Kinder, den zurückgelegten Strecken, dem verfügbaren Platz zum Fahren und Parken sowie davon ab, wie sicher der Fahrer sein Fahrrad beherrscht.
| Format | Sicherheitsvorteil |
|---|---|
| Zweirad-Lastenfahrrad (vordere Transportkiste) | Kinder vor dem Fahrer, unter direkter Aufsicht; Ladung tief platziert |
| Longtail (hinten verlängert) | Fahrverhalten ähnlich wie bei einem klassischen Fahrrad, gute Wendigkeit und geringe Breite |
| Kompakter Zweisitzer | Kompakter Radstand und Handling ähnlich wie bei einem Citybike |
Das Zweirad-Lastenfahrrad hat den Vorteil, dass die Kinder in einer Kiste vor dem Fahrer sitzen. Das ist beruhigend, weil man sie im Blick behalten kann, und praktisch, wenn regelmäßig kleine Kinder transportiert werden. Die größere Breite erfordert jedoch an engen Stellen und beim Parken mehr vorausschauendes Fahren.
In dicht bebauten Städten, in denen man mit schmalen Radwegen, Kreuzungen und eingeschränkten Parkmöglichkeiten zurechtkommen muss, kann ein schmales und wendiges Lastenfahrrad im Alltag leichter zu beherrschen sein. Das Longtail bietet ein Fahrgefühl, das dem eines klassischen Fahrrads nahekommt, und gleichzeitig eine hohe Transportkapazität.
Genau dafür steht Ritmic: Der Jumbo verfügt über eine Longtail-Bauweise für den Familientransport, während der Yuvy 3 und das Duo auf eine kompakte Zweisitzer-Bauweise setzen. Alle vier Ritmic-Modelle verfügen außerdem über einen Rahmen aus 6061-Aluminium mit tiefem Durchstieg, der das Auf- und Absteigen erleichtert - ein besonders angenehmes Detail, wenn im Stand ein oder zwei Kinder betreut werden müssen.
Welche 6 Sicherheitskriterien sind bei einem elektrischen Lastenfahrrad wirklich entscheidend?
Neben dem Format des Fahrrads sind die Bremsen, die Anfahrhilfe, der Fußschutz, der Halt der Passagiere, die Sichtbarkeit und die Stabilität im Stand die sechs wichtigsten Kriterien, die vor dem Transport von Kindern überprüft werden sollten.
| Kriterium | Warum das wichtig ist | Das bietet Ritmic |
|---|---|---|
| Bremsen | Auch bei hohem Gewicht von Fahrrad und Passagieren sicher zum Stehen kommen | Hydraulische Tektro-4-Kolben-Bremsen, 180-mm-Bremsscheiben beim Jumbo, Yuvy 3, Duo und Solo |
| Anfahrhilfe | Das Anfahren mit Ladung erleichtern, insbesondere bergauf | Serienmäßiger Anfahrhilfehebel bis 6 km/h bei allen Modellen |
| Schutz der Füße | Kontakt der Füße mit dem Rad vermeiden | Serienmäßig montierte Speichenschützer bei allen Modellen |
| Sicherung des Kindes | Den Passagier während der Fahrt sicher halten | Geeignete Kindersitze, je nach Sitz Gurte/Sicherheitsgurte, Fußstützen und eine am Jumbo verfügbare Schutzbarriere |
| Sichtbarkeit und Signalisierung | Gesehen und gehört werden und die eigenen Absichten deutlicher machen | Beleuchtung und Bremslicht bei allen Modellen; Blinker und elektrische Hupe bei Solo, Duo und Jumbo |
| Stabilität im Stand | Das Ein- und Aussteigen der Kinder erleichtern | Aluminium-Zweibeinständer am Yuvy 3, Duo und Jumbo |

1. Eine für das Fahren mit Ladung ausgelegte Bremsanlage
Die Bremsanlage ist wahrscheinlich die erste Ausstattung, die bei einem Fahrrad für den Kindertransport geprüft werden sollte. Rechnet man das Fahrrad, den Fahrer, einen oder zwei Passagiere und gegebenenfalls Einkäufe oder Schulranzen zusammen, nimmt die bewegte Masse stark zu. Bremswege und vorausschauendes Fahren müssen daher angepasst werden.
Die Ritmic-Modelle Jumbo, Yuvy 3, Duo und Solo verfügen alle über hydraulische Tektro-Vierkolbenbremsen mit 180-mm-Scheiben. Der Vorteil eines solchen Systems besteht in einer progressiven und kraftvollen Bremsleistung, insbesondere wenn das Fahrrad beladen ist oder die Haftung nachlässt.
Generell empfiehlt die DGCCRF, vor dem Kauf eines Fahrrads die Brems-, Beleuchtungs- und Signalausstattung zu überprüfen.
2. Eine Anfahrhilfe, um das Gleichgewicht zu halten
Die Anfahrhilfe wird bei der Auswahl eines Familien-Lastenrads manchmal vernachlässigt. Dabei ist das Anfahren an einer roten Ampel mit einem Kind und Einkäufen, besonders an einer leichten Steigung, einer der Momente, in denen sich das zusätzliche Gewicht am stärksten bemerkbar macht.
Die gesamte Ritmic-Modellreihe verfügt serienmäßig über eine zugelassener Anfahrhilfehebel bis 6 km/h. Sie erleichtert die ersten Meter, bevor das Treten und die elektrische Unterstützung ganz natürlich übernehmen.
3. Geschützte Füße und ein Kind, das korrekt gesichert ist
Für den Passagier sind die wichtigsten Ausstattungsmerkmale oft die einfachsten: Seine Füße dürfen nicht das Rad erreichen können, und das Rückhaltesystem muss seinem Alter und seiner Körpergröße entsprechen.
Alle vier Ritmic-Modelle verfügen serienmäßig über Speichenschützer. Für die Kleinsten ergänzt ein mit einem Rückhaltesystem und Fußstützen kompatibler Kindersitz diesen Schutz. Beim Jumbo kann außerdem eine seitliche Schutzbarriere den Passagierbereich umschließen.
Zulassung und Normen: Was gewährleistet ein Lastenrad für Kinder wirklich?
Nicht alle Elektrofahrräder unterliegen genau denselben Sicherheitsnormen. Um zwei Modelle korrekt zu vergleichen, muss man zwischen der für E-Bikes geltenden Norm und der speziell für Lastenfahrräder entwickelten Normenreihe unterscheiden.
NF EN 15194 betrifft Fahrräder mit elektrischer Unterstützung und legt Anforderungen für E-Bikes fest. Die DGCCRF nennt die wichtigsten gesetzlichen Anforderungen für E-Bikes, darunter eine maximale kontinuierliche Nennleistung von 250 W und die Unterbrechung der Unterstützung bei mehr als 25 km/h.
Parallel dazu verfügt Europa nun über die Normenreihe EN 17860, die speziell den « carrier cycles » gewidmet ist, also Fahrrädern für den Transport von Lasten oder Passagieren. Sie führt auf europäischer Ebene die zuvor mit der deutschen Norm DIN 79010 begonnene Arbeit fort. Verschiedene Teile der Normenreihe EN 17860 decken insbesondere mechanische und elektrische Anforderungen sowie den Passagiertransport ab.
Die Modelle Jumbo, Yuvy 3, Duo und Solo sind nach NF EN 15194 zugelassen, und ihr Zulassungszertifikat kann über die jeweilige Produktseite heruntergeladen werden. Bei den vier Ritmic-Modellen beträgt die maximale Zuladung 180 kg, ohne das Gewicht des Fahrrads. Beim Jumbo kann der hintere Gepäckträger bis zu 80 kg tragen, wodurch sich das Fahrrad insbesondere für den Transport von bis zu zwei Kindern hinten konfigurieren lässt.
Eine Norm ersetzt jedoch nicht das praktische Kennenlernen eines Familienfahrrads. Die DGCCRF empfiehlt außerdem, ein E-Bike zu testen und sich vor dem Kauf die Funktionsweise seiner Unterstützung erklären zu lassen. Sie können kostenlos eine Ritmic-Probefahrt bei einem Händler in Ihrer Nähe reservieren.
Wie lädt, entlädt und fährt man sicher mit Kindern?
Die Sicherheit eines Familien-Lastenfahrrads hängt ebenso sehr von den Gewohnheiten der fahrenden Person wie von seiner Ausstattung ab. Situationen bei niedriger Geschwindigkeit und im Stillstand (das Unterbringen der Kinder, das Anfahren und Manövrieren) erfordern besondere Aufmerksamkeit.
- Machen Sie sich zunächst ohne Ladung mit dem Fahrrad vertraut. Einige Fahrten ohne Passagier helfen dabei, sich an seine Größe, die Unterstützung und das Bremsverhalten zu gewöhnen, bevor das Gewicht eines Kindes hinzukommt.
- Be- und entladen Sie das Fahrrad auf der Gehwegseite, abseits des Verkehrs. Vermeiden Sie es nach Möglichkeit, ein Kind auf der der Fahrbahn zugewandten Seite unterzubringen.
- Lassen Sie ein Kind niemals allein auf dem Fahrrad, auch nicht, wenn es auf dem Ständer steht, und selbst nicht für wenige Sekunden.
- Stellen Sie das Fahrrad vor dem Beladen auf einem ebenen und stabilen Untergrund auf. Die Fahrradmodelle Ritmic Yuvy 3, Duo und Jumbo verfügen über einen zentralen Aluminiumständer. Klappen Sie ihn vollständig aus, setzen Sie die Kinder nacheinander auf und behalten Sie während des Vorgangs die Kontrolle über das Fahrrad.
- Planen Sie Bremsvorgänge und Kurven frühzeitiger ein. Ein beladenes Fahrrad reagiert anders als ein unbeladenes, insbesondere bei einer Abfahrt oder auf nasser Fahrbahn.
- Kündigen Sie Richtungsänderungen frühzeitig an. Bei den Ritmic Solo, Duo und Jumbo ergänzen die Blinker die Handzeichen des Fahrers und machen seine Absichten besser sichtbar. Das Yuvy 3 ist nicht mit Blinkern ausgestattet.
Ein einfacher Rat fasst viele Situationen zusammen: Wenn Kinder an Bord sind, sollten Sie Vorhersehbarkeit stets der Geschwindigkeit vorziehen.
Helm, Versicherung und Vorschriften: Welche Pflichten haben Sie mit Kindern?
In Frankreich besteht für jedes Kind unter 12 Jahren beim Fahrradfahren Helmpflicht, unabhängig davon, ob es Fahrer oder Passagier ist. Diese Pflicht ist in Artikel R431-1-3 der Straßenverkehrsordnung festgelegt und geht auf das Dekret Nr. 2016-1800 vom 21. Dezember 2016 zurück.
Der Helm muss den geltenden Vorschriften entsprechen, das CE-Zeichen tragen und korrekt befestigt sein. Der Erlass vom 21. Dezember 2016 präzisiert diese Anforderung. Die DGCCRF weist außerdem darauf hin, dass die Norm NF EN 1078 eine Konformitätsvermutung für die geltenden Sicherheitsanforderungen an Fahrradhelme begründet.
Für die Kleinsten bieten mehrere Marken Helme an, die für kleine Kopfumfänge geeignet sind. Der Abus Smiley 3.0 ist in zwei Größen erhältlich, die sich per Drehrad einstellen lassen. Der Thousand Jr ist als Toddler- und Kids-Version erhältlich und verfügt über einen Magnetverschluss, der ein Einklemmen der Haut verhindert. Für Eltern runden der Kask Urban Lifestyle oder der faltbare Overade Plixi Fit, der sich nach der Ankunft leicht in einer Tasche verstauen lässt, die Ausstattung der ganzen Familie ab.
Wenn ein Kind unter 12 Jahren befördert oder begleitet wird, muss der Erwachsene darauf achten, dass die Helmpflicht eingehalten wird. Ein Verstoß des Erwachsenen gegen diese Pflicht wird mit einer Geldstrafe der vierten Klasse geahndet.
Für einen Passagier unter 5 Jahren schreibt Artikel R431-11 der Straßenverkehrsordnung einen dafür vorgesehenen Sitz mit Rückhaltesystem vor. Der Fahrer muss außerdem sicherstellen, dass die Füße des Kindes nicht zwischen die beweglichen und festen Teile des Fahrrads geraten können.
Benötigt ein elektrisches Lastenfahrrad eine spezielle Versicherung?
Für ein Standard-E-Bike mit einer Leistung von höchstens 250 W, dessen Unterstützung bei 25 km/h endet, ist die für Kraftfahrzeuge oder Speedbikes vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung nicht erforderlich. Das Wirtschaftsministerium weist darauf hin, dass die Pflicht zum Abschluss einer speziellen Versicherung insbesondere für Elektrofahrräder gilt, die 250 W oder 25 km/h überschreiten.
Dennoch ist es ratsam, die Haftpflichtleistungen Ihres Versicherungsvertrags zu prüfen, um genau zu erfahren, welcher Versicherungsschutz bei Schäden gegenüber Dritten gilt und welche Ausschlüsse möglicherweise bestehen. Zusätzlich kann eine Versicherung gegen Diebstahl, Beschädigung oder Personenschäden abgeschlossen werden.
Ritmic bietet eigens eine Versicherung für seine Elektrofahrräder an, in Partnerschaft mit einem spezialisierten Versicherer. So können Sie mit Ihren Kindern an Bord entspannter unterwegs sein. Die geltenden Leistungen und Bedingungen sind auf der Versicherungsseite unserer Website ausführlich beschrieben.
Letztendlich kann keine Technologie die Verkehrsregeln ersetzen: Passen Sie Ihre Geschwindigkeit an, vergrößern Sie bei beladenem Fahrrad den Sicherheitsabstand und nutzen Sie, sofern vorhanden, geeignete Radwege.
Welches Ritmic-Lastenfahrrad sollte man wählen, um Kinder zu transportieren?
Der Jumbo ist das am besten geeignete Ritmic-Modell für Familien, die regelmäßig zwei Kinder transportieren, dank seines Longtail-Formats und seines verlängerten hinteren Gepäckträgers. Das Duo und der Yuvy 3 eignen sich eher für Eltern, die mit einem Kind oder mit einem Kind und einem Baby unterwegs sind, in einem kürzeren und wendigeren kompakten Zweisitzer-Format.
| Ihre Situation | Empfohlenes Ritmic-Modell | Warum |
|---|---|---|
|
• 1 Erwachsener + 2 Kinder • 1 Erwachsener + 2 Babys • 1 Erwachsener + 1 Kind und 1 Baby • Schul- und Freizeitfahrten |
Jumbo (Longtail) | Hinterer Gepäckträger bis 80 kg, Konfiguration für bis zu zwei Kinder oder zwei Babysitze, wendiges Longtail-Format |
|
• 1 Erwachsener + 1 Kind + 1 Baby • 2 Erwachsene + 1 Baby • Zweisitzige Nutzung |
Yuvy 3 oder Duo | Kompakte Zweisitzer für bis zu 3 Personen / 180 kg; je nach Konfiguration kann ein Kindersitz (und ein Babysitz) hinzugefügt werden |
Die Wahl sollte jedoch nicht ausschließlich von der Anzahl der Sitzplätze abhängen. Es müssen das Alter und Gewicht der Kinder, die Länge der Strecken, die Steigungen, der Abstellplatz und das erforderliche Zubehör berücksichtigt werden.
Die Familienmodelle von Ritmic bieten eine angegebene Zuladung von 180 kg, einen Rahmen mit zweijähriger Garantie, hydraulische Vierkolbenbremsen, einen Mittelständer, einen Tiefeinsteigerrahmen, einen Kettenschutz und eine Anfahrhilfe bis 6 km/h.
Anschließend können die Unterschiede zwischen den Modellen die Auswahl weiter eingrenzen: Der Jumbo und der Duo verfügen über einen Bafang-Motor mit 80 Nm und sieben Shimano-Altus-Gänge, während der Yuvy 3 einen Ananda-Motor mit 65 Nm und eine Eingangschaltung verwendet.
Bevor Sie sich entscheiden, können Sie Ritmic-Fahrräder in Ihrer Nähe vergleichen und kostenlos ausprobieren.
FAQ: Kinder mit einem elektrischen Lastenfahrrad transportieren
Wie viele Kinder kann man auf einem Longtail transportieren?
Das hängt vom Modell, seiner Ausstattung und den vom Hersteller festgelegten Zuladungsgrenzen ab. Der Ritmic Jumbo kann hinten bis zu zwei größere Kinder, zwei Babysitze oder ein Kind und ein Baby aufnehmen; seine angegebene Gesamtzuladung beträgt 180 kg ohne das Fahrradgewicht, und sein hinterer Gepäckträger ist für 80 kg ausgelegt.
Ist ein Helm für Kinder auf dem Fahrrad Pflicht?
Ja. In Frankreich muss jedes Kind unter 12 Jahren einen befestigten Helm tragen, unabhängig davon, ob es das Fahrrad selbst fährt oder als Mitfahrer transportiert wird. Diese Pflicht ist in Artikel R431-1-3 des französischen Straßenverkehrsgesetzes vorgesehen.
Ist ein Longtail in der dicht bebauten Stadt mit Kindern sicher?
Ein Longtail kann sich dank seiner nahezu fahrradtypischen Breite und seiner Wendigkeit besonders gut für die Stadt eignen. Die Sicherheit hängt jedoch vom gesamten System aus Fahrrad, Fahrer und Ausstattung ab: leistungsfähige Bremsen, der Schutz der Mitfahrer, die Beherrschung des beladenen Fahrrads und eine angepasste Geschwindigkeit bleiben entscheidend.
Welche Bremsen sollte man für den Transport von Kindern bevorzugen?
Hydraulische Scheibenbremsen, insbesondere Vierkolbenbremsen, eignen sich dank ihrer Leistung und guten Dosierbarkeit besonders für ein beladenes Lastenfahrrad. Der Ritmic Jumbo, Yuvy 3, Duo und Solo sind alle mit hydraulischen Tektro-Vierkolbenbremsen und 180-mm-Bremsscheiben ausgestattet.
Kann man einen Babysitz an einem Jumbo, Duo oder Yuvy 3 anbringen?
Der Jumbo kann bis zu zwei kompatible Babysitze auf seinem hinteren Gepäckträger aufnehmen. Der Yuvy 3 und der Duo können hinter dem Sattel einen Kindersitz für einen Mitfahrer bis 22 kg und 110 cm aufnehmen; unter anderem sind Fußstützen in zwei Höhen erhältlich.
Sind Ritmic-Fahrräder zugelassen?
Ja. Ritmic Jumbo, Yuvy 3, Duo und Solo sind nach NF EN 15194 zugelassen; ihr Zulassungszertifikat kann auf der jeweiligen Produktseite heruntergeladen werden. Ritmic gibt eine Zuladung von 180 kg ohne das Fahrradgewicht an und gewährt zwei Jahre Garantie auf den Rahmen.





Teilen: