Zwischen Longboards, Cruisern, Mini-Skates und Bausätzen ist es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten, wenn man sich für elektrisches Skaten interessiert. Doch jeder Board-Typ hat seine eigenen Besonderheiten und Vorteile.

Die Idee dieses Lexikons ist es, Ihnen die großen Kategorien der elektrischen Skateboards einfach zu erklären. Sie müssen keine Skate-Grundlagen kennen oder mechanisch versiert sein. Wir kommen direkt zur Sache: Wofür ist jeder Board-Typ gedacht, für wen ist er geeignet und worin unterscheidet er sich von den anderen.

Und falls Ihnen einige Begriffe (Deck, Flex, Kicktail…) nicht geläufig sind: Keine Sorge, ein kleines Glossar erwartet Sie am Ende.

Das elektrische Cruiser-Board

Das elektrische Cruiser-Board ist weder zu groß noch zu klein, es wurde für Wendigkeit, Stabilität und angenehmes Fahren im Alltag entwickelt. Sein mittleres Format macht es in der Stadt sehr handlich: Man kann zwischen Fußgängern slalomfahren, enge Kurven machen und leicht bremsen, ohne dabei auf Komfort zu verzichten.

Es unterscheidet sich vom Longboard, das größer und stabiler, aber weniger reaktionsschnell in engen Kurven ist. Und im Gegensatz zum Mini-Cruiser (noch kompakter) bleibt es breit und lang genug, um auch auf etwas längeren Strecken flüssig zu bleiben. Kurz gesagt, es ist ein guter Kompromiss zwischen geringem Platzbedarf und Fahrgefühl.

Für welchen Einsatz?

  • Sich in der Stadt flüssig und schnell fortbewegen
  • Stressfreie Pendelstrecken zwischen Zuhause und Arbeit zurücklegen
  • Ein leichtes, wendiges und einfach zu transportierendes Board genießen
  • Komfortabel fahren, ohne auf maximale Geschwindigkeit zu setzen

Beispiel

  • Ritmic Nimbus 2


Das elektrische Longboard

Das elektrische Longboard ist das Board, das für eine flüssige, spielerische und komfortable Fahrt konzipiert wurde. Dank seiner Länge und Flexibilität (also der Nachgiebigkeit des Boards unter den Füßen) bietet es ein Gleitgefühl, das dem Surfen oder Snowboarden sehr nahekommt, mit weiten Kurven und echter Bewegungsfreiheit.

Das macht ihn perfekt zum Carven: dieser Fahrstil, bei dem man Kurven aneinanderreiht, indem man von einer Seite zur anderen drückt, so wie man es auf einer Welle oder einem verschneiten Hang tun würde.

Im Vergleich zu einem Cruiser ist er länger, flexibler und bei mittlerer oder hoher Geschwindigkeit stabiler. Er ist in engen Räumen etwas weniger wendig, macht das aber durch das Gleitgefühl und den Fahrspaß mehr als wett.

Für welchen Einsatz?

  • Carven mit einem Gefühl, das dem Surfen oder Snowboarden nahekommt
  • Ein flexibles und komfortables Board für lange Strecken genießen
  • Stabil fahren, auch bei höherer Geschwindigkeit
  • Ideal für Fahrer, die ein weites, flüssiges und dynamisches Fahrgefühl suchen

Beispiel

  • Ritmic Staco 2


Der elektrische Mini-Cruiser

Der elektrische Mini-Cruiser ist das kompakte Format schlechthin. Inspiriert von den Retro-Skateboards der 70er- und 80er-Jahre ist er kurz, lebhaft und oft mit einem Kicktail (das hinten hochgezogene Boardende, das das Drehen erleichtert) ausgestattet. Es ist ein Board, das auf Reaktionsfähigkeit, Lebendigkeit unter den Füßen und einfache Handhabung ausgelegt ist.

Kleiner als ein klassischer Cruiser, lässt er sich leicht in der Hand oder in öffentlichen Verkehrsmitteln transportieren. Sein kurzes Format ermöglicht sehr schnelle Kurven, Wendungen auf der Stelle oder das Manövrieren in engen Räumen, ist aber auf langen Strecken oder schlechten Straßen etwas weniger komfortabel.

Im Vergleich zu einem Cruiser ist der Mini-Cruiser reaktionsschneller, aber auch weniger stabil bei hoher Geschwindigkeit. Er richtet sich an diejenigen, die ein kompaktes, wendiges Board für kurze Strecken suchen.

Für welchen Einsatz?

  • Sich in der Stadt über kurze Strecken fortbewegen
  • Ein ultra-kompaktes und leicht zu transportierendes Board haben
  • Enge Kurven fahren, sich in dichten oder beengten Umgebungen bewegen
  • Ideal für schnelle Fahrten, Campus, leichte urbane Spaziergänge

Beispiel

  • Ritmic Liten 2


Das elektrische Umrüstkit

Das elektrische Umrüstkit ermöglicht es, jedes Skateboard (oder Longboard) in ein elektrisches Skateboard zu verwandeln. Es besteht in der Regel aus einem Motor- und Batterieblock, der unter einem klassischen Board befestigt wird. Das Ergebnis: Man behält das Board, das man bereits mag, und fügt eine Motorisierung hinzu.

Diese Art von Produkt richtet sich an diejenigen, die ihr Setup personalisieren möchten oder bereits ein Lieblingsboard haben und es nicht wechseln wollen. Es ist auch eine gute Lösung für Bastler oder Neugierige, die verstehen wollen, wie es funktioniert.

Im Vergleich zu einem „kompletten“ elektrischen Skateboard bietet das Kit mehr Freiheit, erfordert aber etwas mehr Vorbereitung: Man muss sicherstellen, dass das Board kompatibel ist, die Komponenten gut befestigen und manchmal einige Details anpassen (Schrauben, Achsen, Abstand…).

Für welchen Einsatz?

  • Das klassische Skateboard in ein elektrisches Skateboard verwandeln
  • Jede Komponente selbst auswählen für ein maßgeschneidertes Setup
  • Ein bereits vorhandenes Deck wiederverwenden, das man mag (Form, Flex, Stil…)
  • Ideal für Bastler oder diejenigen, die ihr Fahrerlebnis personalisieren möchten

Beispiel

  • Ritmic Powerkit 2 System


Das elektrische All-Terrain-Skateboard (oder All-Terrain)

Das elektrische All-Terrain-Skateboard ist, wie der Name sagt, für den Einsatz abseits des Asphalts konzipiert. Es erkennt man an seinen großen (oft luftgefüllten) Rädern, die Stöße absorbieren und auf Erde, Kies, Gras oder sogar festem Sand fahren können. Einige Modelle sind auch mit Federungen für maximalen Komfort ausgestattet.

Es ist ein imposantes Format, meist schwerer und leistungsstärker als ein klassisches Skateboard. Es bietet viel Stabilität und Traktion, ist aber auch sperriger, in der Stadt weniger wendig und erfordert manchmal etwas mehr Erfahrung zur Beherrschung.

Im Vergleich zu einem klassischen Longboard ist das All-Terrain robuster, haftet besser auf unebenem Untergrund und kann Hindernisse überwinden. Dafür ist es auf glattem Asphalt weniger flüssig und im Alltag schwerer zu transportieren.

Für welchen Einsatz?

  • Wald-, Berg- oder Landwege erkunden
  • Auf Gras, Kies, festem Boden usw. fahren
  • Gelände, Buckel oder steile Hänge problemlos bewältigen
  • Ideal für Liebhaber von Abenteuern abseits der ausgetretenen Pfade

Beispiel

Das elektrische Mountainboard

Das elektrische Mountainboard ist eine extreme Version des All-Terrain-Skateboards. Es ist dafür gemacht, sehr unwegsames Gelände zu bewältigen: steile Hänge, Bergabfahrten, felsige Wege, Buckel, Sprünge... Es ist eine Maschine für Nervenkitzel, gedacht für erfahrene Fahrer.

Optisch zeichnet es sich durch ein sehr breites, oft steifes Deck, sehr dicke und profilierte Räder, spezielle Trucks (oft mit Federn oder „Channel Trucks“) und vor allem durch Straps aus, die die Füße auf dem Board fixieren. Diese Straps ermöglichen die Kontrolle bei Sprüngen oder instabilem Gelände, schränken aber auch die Bewegungsfreiheit ein.

Im Vergleich zu einem klassischen All-Terrain-Skateboard ist das Mountainboard massiver, anspruchsvoller und für einen engagierten Einsatz konzipiert, manchmal nahe am Freeride.

Für welchen Einsatz?

  • In den Bergen, im Wald oder auf technischen Strecken fahren
  • Elektrisches Downhill-Fahren mit voller Kontrolle
  • Einen engagierteren Stil mit Sprüngen und Hindernissen ausüben
  • Ideal für Liebhaber von Extremsportarten oder Nervenkitzel

Beispiel

Das elektrische Pennyboard (oder kompakter Mini-Skate)

Das elektrische Penny ist ein kleines, ultrakompaktes Skateboard, das direkt von den klassischen „Penny Boards“ inspiriert ist. Es sind sehr kurze Bretter, oft aus hartem Kunststoff, mit breiten und weichen Rädern, um ihre geringe Größe auszugleichen. In der elektrischen Version behalten sie ihr minimalistisches Format bei und integrieren einen unauffälligen Motor.

Es ist eines der am einfachsten zu transportierenden Formate: in einer Tasche, in der Hand, unter einem Schreibtisch... Aber diese Kompaktheit hat ihren Preis: wenig Stabilität, sehr wenig Komfort auf unebenem Untergrund und eine recht „enge“ Fahrposition. Man steht auf einer kleinen Fläche, daher braucht man ein gutes Gleichgewicht oder sollte sich auf kurze Strecken beschränken.

Im Vergleich zu einem Mini-Cruiser aus Holz ist das Penny oft noch leichter, steifer, aber weniger komfortabel. Es spricht vor allem diejenigen an, die ein wirklich minimalistisches elektrisches Skateboard suchen.

Für welchen Einsatz?

  • Sich über sehr kurze Strecken fortbewegen
  • Das Skateboard überallhin mitnehmen, ohne zu belasten
  • Leichtes Fahren, gelegentlich oder auf sehr glattem Untergrund
  • Ideal für Studenten, multimodale Fahrten oder sehr enge Räume

Beispiel

Das elektrische Skateboard mit 4 angetriebenen Rädern (4WD)

Das elektrische Skateboard mit vier angetriebenen Rädern, oder 4WD, ist darauf ausgelegt, maximale Leistung und Traktion zu bieten. Im Gegensatz zu klassischen Modellen mit nur einem oder zwei Motoren ist hier jedes Rad motorisiert. Das Ergebnis: eine kräftigere Beschleunigung, bessere Bodenhaftung auf schwierigem Untergrund und die Fähigkeit, sehr steile Hänge zu erklimmen.

Diese Art von Skateboard ist in der Regel sehr schwer, sehr leistungsstark und für einen speziellen Einsatz gedacht. Es kann natürlich auf Asphalt fahren, entfaltet seinen Sinn aber vor allem im Gelände oder auf sehr anspruchsvollen Strecken. Es benötigt oft eine Batterie mit großer Kapazität, was das Gesamtgewicht weiter erhöht.

Im Vergleich zu einem 2WD-Geländeskate bietet der 4WD mehr Drehmoment und Kontrolle, allerdings auf Kosten von höherer Komplexität und Wartungsaufwand. Es ist kein Format für Anfänger: Es richtet sich eher an erfahrene Fahrer, die die Grenzen des elektrischen Fahrens erweitern wollen.

Für welchen Einsatz?

  • Sehr steile Anstiege bewältigen, ohne Traktion zu verlieren
  • Fahren auf sehr unebenem, rutschigem oder losem Gelände
  • Maximale Leistung, Drehmoment und Reaktionsfähigkeit erzielen
  • Ideal für erfahrene Fahrer und extreme Umgebungen

Beispiel

Fazit

Es gibt nicht nur einen Typ elektrisches Skateboard, sondern eine ganze Familie von Modellen, die für sehr unterschiedliche Einsatzzwecke entwickelt wurden. Einige sind für die Stadt gemacht, andere für Geschwindigkeit oder Komfort, wieder andere für extremes Gelände oder Personalisierung.

 

Dieses Lexikon soll Ihnen helfen, diese Unterschiede zu verstehen, damit Sie ein Board wählen können, das zu Ihrem Gebrauch, Ihrem Fahrstil und Ihren tatsächlichen Bedürfnissen im Alltag passt. Ob Sie ein kompaktes Format, ein Longboard zum Carven oder eine maßgeschneiderte Lösung zum Selbstmontieren suchen – es gibt garantiert ein elektrisches Skateboard, das zu Ihnen passt.

Und falls Ihnen beim Lesen einige Begriffe entgangen sind, keine Sorge: Das untenstehende Glossar hilft Ihnen, die Vokabeln des elektrischen Skates besser zu verstehen.

Glossar des elektrischen Skateboards

Deck : das Board selbst, auf dem man steht. Es kann je nach Skate-Typ länger oder kürzer, steifer oder flexibler sein.

Flex : die Flexibilität des Decks. Ein flexibles Deck absorbiert Vibrationen besser und sorgt für ein sanfteres Fahrgefühl. Ein steifes Deck ist reaktionsschneller.

Kicktail : das nach oben gebogene Ende hinten (und manchmal vorne) am Board. Ermöglicht einfacheres Drehen des Skates oder das Überwinden von Hindernissen.

Carver / Carving : Fahrstil, bei dem weite und fließende Kurven aneinandergereiht werden, ähnlich wie beim Surfen oder Snowboarden. Erfordert eine gewisse Gewichtsverlagerung und ein passendes Board.

Trucks : die Metallteile unter dem Deck, die die Räder mit dem Board verbinden. Sie beeinflussen die Stabilität und die Wendigkeit.

Luftbereifte Räder : aufpumpbare Räder, vor allem im Gelände verwendet, die Stöße besser dämpfen als Vollräder.

Nabenmotor : Motor, der direkt im Rad integriert ist. Diskreter und leiser, aber oft weniger leistungsstark als ein Riemenmotor.

Riemenantrieb (courroie) : System, bei dem der Motor über einen Riemen mit den Rädern verbunden ist. Mehr Drehmoment, mehr Leistung, aber etwas mehr Wartung.

ESC (Electronic Speed Controller) : der elektronische Regler, der Beschleunigung, Bremsen und Motorreaktion steuert.

Riemen : Befestigungen, die an den Füßen bei bestimmten Skates (vor allem Mountainboards) angebracht werden, um die Kontrolle auf sehr unebenem Gelände zu behalten.

Fatbikes, gâchettes, pneus larges : faisons le tri dans le grand bazar du vélo électrique - Ritmic

Fatbikes, Schalthebel, breite Reifen: Wir bringen Ordnung ins große Durcheinander der Elektrofahrräder

Seit einigen Monaten breitet sich ein seltsamer Wortschatz in den Medien aus: „Fat Bike“, „Skinny Bike“, „falsches Fahrrad“, „verkleidetes Motorrad“... Mit der Zeit könnte man fast glauben, ein breiter Reifen sei verdächtig geworden. Dabei sind nicht alle Elektrofahrräder mit großen...

Plusüber Fatbikes, Schalthebel, breite Reifen: Wir bringen Ordnung ins große Durcheinander der Elektrofahrräder

Ritmic rejoint le réseau Cyclable : la proximité au service du plaisir de rouler - Ritmic

Ritmic tritt dem Cyclable-Netzwerk bei: Nähe im Dienst des Fahrvergnügens

Wir haben großartige Neuigkeiten zu verkünden. Ritmic ist jetzt in den Cyclable-Geschäften in ganz Frankreich erhältlich. Geteilte Überzeugungen Bei Ritmic glauben wir, dass Mobilität ein Moment der Freude, des Teilens und der Freiheit sein kann. Dass jede Fahrt ein Lächeln...

Plusüber Ritmic tritt dem Cyclable-Netzwerk bei: Nähe im Dienst des Fahrvergnügens

Top 9 des accessoires indispensables pour votre vélo électrique biplace Duo - Ritmic

Top 9 der unverzichtbaren Zubehörteile für Ihr Duo-Zweipersonen-Elektrofahrrad

Ihr Duo begleitet Sie täglich, aber wussten Sie, dass es noch leistungsfähiger werden kann? Als wahres Ingenieurswunder verbirgt das zweisitzige E-Bike von Ritmic ein ungeahntes Potenzial. Mit einer Tragfähigkeit von 180 kg und seinem intelligent modularen Design wartet es nur...

Plusüber Top 9 der unverzichtbaren Zubehörteile für Ihr Duo-Zweipersonen-Elektrofahrrad